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Neues Geld Plakatsammlung - Neues Geld Magazin
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Neues Geld Plakatsammlung

Neues Geld Plakatesammlung

Neues Geld Plakatsammlung

Editorial:
„Geld regiert die Welt – doch wer regiert das Geld?“

hier anklicken

Inhaltsangabe der Plakate

Titelplakat

Gestaltet vom Wörgler Jugendbeirat, Motto: „Woher kommt mein Geld – wo geht es hin?“

Plakat 1:
Geld in der Geschichte
Eine der ersten Schlüsselwährungen war die Kaurimuschel,  die selbst heute noch als Zahlungsmittel verwendet wird. Aus dem Tauschhandel entwickelten sich die ersten Naturgeld-Währungen. Krösus prägte 550 v.Chr. die ersten Goldmünzen, Papiergeld verwendeten erstmals 650 n.Chr. die Chinesen. Mit dem Computerzeitalter verlor das Papiergeld seine Vormachtstellung. Heute regiert Geld in Form von Bits und Bites.

Plakat 2:
Geld & Ethik
Was sagen die Weltreligionen zum Umgang mit Geld?
Eine Bilanz:
226 der reichsten Menschen besitzen gleich viel wie  2,7 Millarden der ärmsten Menschen
Die 500 weltgrößten Unternehmen beschäftigen 0,05 % der Weltbevölkerung, kontrollieren jedoch 70 % des Welthandels.
Derzeit hungern 842 Millionen Menschen, täglich verhungern 30.000 Kinder – Lebensmittel gäbe es genug für 12 Milliarden Menschen

Sind diese Tatsachen ethisch vertretbar?

Aussagen der  Hauptreligionen dazu:
„Die Wurzeln der Fehlentwicklung liegen in den drei Giften Gier Hass und Verblendung“ Buddha
„Austausch, und beim Austausch gewinnen, ist kein Werk der Liebe, sondern Diebstahl.“ Martin Luther
„Allah hat den Handel erlaubt und die Zinsnahme verboten“ Koran, Sure Al Baqara, Vers 275
„Ihr könnt nicht zwei Herren dienen – Gott und dem Mammon“ Bibel, Lukas 16,13

Plakat 3:
Duale Währungssysteme:
Erfolgreiche Hochkulturen verwendeten unterschiedliche Geldarten gleichzeitig.
Käsch – wertlose Kupfermünzen machten China zur Weltmacht
Brakteaten belebten Kunst und Kultur im Mittelalter
Schwundgeld als Wirtschaftsmotor in den 1930er Jahren
WIR-Wirtschaftsring stärkt Schweizer Klein- und Mittelbetriebe

Plakat 4:
Michael Unterguggenberger und das Experiment von Wörgl
Arbeit schaffen mit Arbeitswertscheinen – „Lindert die Not, gibt Arbeit und Brot“
Regionale Wirtschaftsbelebung: Als wirkungsvolle Wirtschaftskrisenhilfe erwies sich 1932/33 das Wörgler Freigeld. Bürgermeister Michael Unterguggenberger finanzierte mit Schwundgeld ein Bauprogramm. Während in Österreich die Arbeitslosigkeit in diesem Zeitraum um 19 %  weiter anstieg, ging sie in Wörgl um 16 % zurück.

Plakat 5
Woher kommt der Euro?
Am Anfang steht die Schuld  – Geld entsteht durch Kredit.
Multiple Kreditgeldschöpfung durch die Banken – es werde Geld!

Ein Beispiel: 10.000 Euro Kredit, Zinssatz 5 % p.a. Nach einem Jahr zurück zu zahlen: 10.500 Euro
Woher kommen die zusätzlichen 500 Euro?
Die Schuldenspirale dreht sich.
Der Euro ist die erste Währung, die wertlos geboren wurde.

 

Plakat 6
Wie funktioniert unser Geld heute?
Geld ist Tauschmittel, Recheneinheit, Wertaufbewahrungsmittel, Spekulationsmittel, Machtmittel.
97 % der täglich um den Globus zirkulierenden Geldströme dienen nur mehr der Spekulation. 3 %  der Geldmenge reichen für die Abwicklung der realen Wirtschaft.
Der Euro ist ein Wert, der nicht währt – Inflation führt zur ständigen Kaufkraftminderung.

Plakat 7
Zins erzwingt Wachstum
Unsere Wirtschaft unterliegt einem ständigen Wachstumszwang – Wann ist sie endlich erwachsen?
Unendliches Geld-Wachstum in einer endlichen Welt… ?
Folgen des Wachstumszwanges: Ausbeutung, Überschuldung, Wirtschaftskollaps, Umweltzerstörung, Krieg

Plakat 8
Umverteilung
Geld verteilt von arm zu reich, aus der ländlichen Region ins Ballungszentrum, von der Arbeit zum Kapitalgeber,
von der Leistung zu leistungslosen Einkommen, vom Süden in den Norden.
Jeder zahlt Zins – in den Preisen stecken 30 bis 70 % Zinsanteil
Jeder 5. eingezahlte Steuer-Euro fließt in den Zinsendienst für die Staatsschulden

Plakat 9
Zukunftsfähiges Geld
„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.“ Weisheit der Cree-Indianer.
„Es lässt sich nicht mit absoluter Sicherheit sagen, ob es besser werden kann, wenn  es anders wird; aber es ist sicher, dass es anders werden muss, wenn es gut werden soll.“ Georg Christoph Lichtenberg
Wem gehört das Geld?
Neues Geld – wertstabil, demokratisch, gemeinschaftsbildend, für nachhaltig ressourcenschonende, naturnahe Wirtschaftsweise.

Plakat 10
Regiogeld in Österreich
Regionalwährungen sind den Euro ergänzende Zahlungsmittel, die innerhalb einer bestimmten Region Gültigkeit haben.

Plakat 11
Tauschkreise
Wirtschaftliche Selbstermächtigung
Eine Gruppe von Menschen kreiert ein zusätzliches Tauschmittel selbst.
Tauschwährungen entstehen dezentral, demokratisch und bedarfsorientiert und sind ein gegenseitiges Kreditsystem.

Plakat 12
Tiroler Stunde
Regiogeld für Tirol
Dank für Gemeinschaftsarbeit
Arbeitsstunde als Wertmaßstab
Zinsloses Geldsystem, kooperatives Wirtschaften

Plakat 13
I-MOTION
LA21-Jugendprojekt in Wörgl
Jugendliche ab 12 Jahren setzen ihre Fähigkeit für Anliegen der Gemeinschaft ein. Sie erbringen Leistungen in öffentlichen Einrichtungen, Vereinen oder für Nachbarschaftsdienste und erhalten dafür Zeitwertkarten, für die sie  Gutscheine  regionaler Unternehmen  etwa für sportliche Aktivitäten, Kulturveranstaltungen, Kino- oder Restaurantbesuche sowie Einkaufsgutscheine erhalten

Plakat 14
Zeitvorsorge – so sicher und beständig wie die Zeit
Zeit als Geld – die Stunde ist wertbeständig!
Talente-Gutscheine in Vorarlberg zum Ansparen von eigener Pflege und Betreuungszeit – statt Vertrauen ins Geld Vertrauen in die Gemeinschaft
Time banks in Amerika und England
Fureai Kippu – Zeitwährung in Japan zur Altersvorsorge
Zeitgeld stärkt Beziehungsnetzwerke und wirkt generationsübergreifend

Plakat 15:
Internationale Komplementärwährungen
Über 4000 Komplementärwährungen weltweit helfen Gemeinschaft bilden

Plakat 16:
Energie gedeckte Regionalwährung
Mit der Sonne wirtschaften
Eine gesunde und starke Weltwirtschaft kann nur auf Basis gesunder und starker Regionen begründet sein. Globalisierung ist durch Regionalisierung auszugleichen, um die einzelnen Regionen der Welt neu zu beleben und zu stärken. Die sozialökologische Wirtschaftspartnerschaft auf regionaler Ebene kombiniert Geld- und Energiepolitik in sinnvoller, sich ergänzender Weise.

Plakat 17:
Eine Welt für alle
Die globale Finanzarchitektur der Zukunft
Geld als Werkzeugkasten zum Wirtschaften = Wertschaffen
Geld als Werkzeugkasten zum Bau der Gemeinschaft und des Sozialwesens
Wir brauchen internationale Abkommen im Rahmen der Völkergemeinschaft
Chancengleichheit für alle

Plakat 18:
Joytopia – Eine Reise in die Zukunft
Lebensgeld für alle, Natürliche Ökonomie,Bedingungsloses Grundeinkommen für alle,
Bedingungsloses Staatseinkommen für jedes Land,Sanierung der Altlasten durch Ausgleichs- und Umweltfonds


Plakat 19:
Wie empfinden Jugendliche unsere Welt heute – und wie sollte sie aussehen? Gestaltet unter Einbeziehung des Wörgler Jugendbeirates

 

Red Akteur
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